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Der Soulfly-Fronter und Sepultura-Mitbegründer kann sich absolut nicht vorstellen, mit der Musik aufzuhören, solange er lebt.

Er gehört zwar noch lange nicht zu den ältesten Musikern im Metal, doch es ist durchaus legitim, dass man den bald 50-jährigen Soulfly– und Cavalera Conspiracy-Frontmann Max Cavalera mal fragt, wie er sich denn seinen Ruhestand vorstellt. So geschehen in einem Interview mit Metal Wani, in welchem Cavalera auch danach gefragt wurde, was er hoffe, der Welt hinterlassen haben zu können.

Offen für alles
„Ich hoffe, ich bleibe den Leuten als jemand in Erinnerung, der keine Risiken scheute und keine Angst davor hatte, neue Dinge auszuprobieren. Denn ich bin offen für alles. Wenn sich eine neue Idee auftut und richtig anfühlt, wird sie durchgeführt. Dinge so handzuhaben, kann nicht falsch sein. Auf diese Art und Weise kam ich damals auch darauf, Tribals mit Metal zu mischen.“

Offensichtlich hat Cavalera noch viele Pläne: „Ich denke nie ans Aufhören. Dass Slayer in den Ruhestand gehen, macht mich fertig. Das kann ich nicht nachvollziehen. Würde ich morgen aufhören, was zur Hölle sollte ich dann machen? Im Haus rumsitzen und nichts tun? Ich würde alle wahnsinnig machen, inklusive mich selbst“, so der Soulfly-Sänger und -Gitarrist.

„Ich würde den Verstand verlieren“
„Ich würde total ausflippen und den Verstand verlieren. Deswegen ist das für mich keine Option. Ich werde Musik machen, bis ich sterbe. Und das Coole ist, dass meine Kinder die Fackel weitertragen werden, wenn ich nicht mehr da bin. Der Tod ist unausweichlich, und wenn er bei mir anklopft, weiß ich, dass ich etwas hinterlassen habe. Das ist cool.

Es ist viel mehr, als ich jemals hätte verlangen können. Für einen Typen, der diesen Kram vor 30 Jahren in Brasilien begonnen hat und so viel hinterlassen kann, ist das fantastisch. Und ich bin auch sehr stolz darauf“, kann Cavalera zu Recht behaupten. 

Sein 25-jähriger Sohn Zyon spielt in zwei Bands Schlagzeug: Zum einen bei Soulfly und zum anderen in der Thrash-/Punk-Band Lody Kong, bei welchen Max‘ anderer Sohn Igor (23) am Mikro steht.